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Tuning World Friedrichshafen - Eindrücke Drucken
Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 30. April 2006
Beitragsinhalt
Tuning World Friedrichshafen - Eindrücke
"Tuning World Friedrichhafen - ein Überblick"
Tuning GirlAm 29.4. war es soweit. Unser Ausflug zur Tuningworld.  Mit guter Laune und freudiger Erwartung fuhren wir los. Was es alles zu sehen gab könnt ihr hier nachlesen.
Da das Wetter nicht sehr vertrauenserweckend war fuhren wir mit dem Auto. Wie bei allen Messen in Friedrichshafen staute sich der Verkehr auf etliche Kilometer vor dem Messegelände. Endlich auf dem schlamigen Parkplatz angekommen ging es in den Shuttlebus der von einem Fahrer gefahren wurde der weder die Ansagen in vernünftigen Deutsch machen konnte noch den Verkehrsregeln gewachsen war. Nach einigen Bordsteinremplern, Vorfahrtsmissachtungen und dem abstellen des Busses während eines Staus auf Eisenbahnschienen erreichten wir glücklicherweise unbeschadet die Hallen.

Hier galt es erstmal an den wenigen Kassen min. 15-20min oder gar länger Schlange stehen. Der Veranstalter war offensichtlich mit der Organisation überfordert und hatte für den Erstansturm zu wenig Kassen bereitgestellt. Glücklicherweise lagen die Preise mit 10 Euronen je Erwachsener und 8,50 für Schüler (das ist zu hoch,in DM=17 ), noch im Rahmen hatten sich aber zum Vorjahr um 1 Euro erhöht.


Tuning Auto Endlich drin! 
Wir fingen in Halle A1 an, da es keinen vernünftigen Wegweiser gab und die Broschüre die an den Infoständen auslagen nicht sonderlich hilfreich waren. Dafür waren die Damen an den Infoständen nett und konnten sehr schnell aufkommende Fragen beantworten.
 
Die Hallen mit A waren die eigentlichen Präsentationshallen etlicher Firmen, Clubs usw. Die Hallen mit B waren die Verkaufshallen die übermäßig voll waren und wer sich das antun wollte fand auch das eine oder andere vermeintliche Schnäppchen zu Messepreisen (inkl. Messezuschlag).

Tuning World FelgenWährend meine Begleiter sich hauptsächlich nach getunten Autos und deren verbauten Zubehör umsahen betrachtet ich die Messe natürlich mit ganz anderen Augen. Für mich als Profi gab es ganz andere Kriterien. Was mir direkt in Auge stach war der Umstand das die Angebote alle sehr ählich waren. Man hätte meinen können das alle Felgen und Spoiler aus der gleichen Fabrik kommen. Fast alle hatten Schwachstellen bei der Verarbeitung. Bei polierten Felgen war der der Lack unruhig und bei verchromten konnte man erkennen das die Vorarbeit des Schleifens vor der Verchromung auf das notwendigste beschränkt wurde. Es gab natürlich einige Ausnahmen. Sehr schön waren die gravierten Felgen deren Preis ich leider nicht erfahren konnte aber ich vom Aufbau des Standes auf ein hochpreisiges Produkt schließe was angesichts der mittlerweile sehr günstigen Laser- und CNC Technologien nicht notwendig ist.

Bei den Clubs gab es einiges zu sehen. Sie gaben sich viel Mühe ihre Stände orginell zu gestalten. Einige Bilder gibt es in der Galerie. Der größte Teil der Fahrzeuge war mit Airbrushdekoren oder Flip Flop LAcken versehen. Was mir allerdings auffiel war das sehr viele Dekore die Tribalartig über die Fahrzeuge gingen die gleiche Machart war, denn sie waren mit freien Pinselstrichen skribbelmäßig umrandet. Dieses Verfahren läßt natürlich eine ungenauere Arbeitsweise zu da Fehler beim Dekor elegant umgangen werden. Eine gleichmäßige Lienierung um Tribals ist wesentlich schwierige auszuführen. Auch ließen die meisten Fahrzeuge in der Lackoberfläche zu wünschen übrig oder man konnte das Dekor bereits wieder ertasten weil der Lack eingefallen ist.


  Tuning World Top Fahrzeug
Wirlich TOP waren die Österreichischen und Schweizer Clubs und Aussteller. Besonders viel mir ein Fahrzeug auf (links) das nicht nur eine sehr genaue Linierung hatte,  auch war der der Lack absolut glatt. Bis auf eine kleine Ausnahme. Die Augen der stilisierten Schlange standen unter dem Lackfilm hoch. Ich vermutete das hier mit floureszierende Farben gearbeitet wurde die sehr dick aufgetragen auf weißen Wntergrund aufgetragen werden müssen damit sie Nachts ordentlich leuchten. Meine Vermutung wurde von dem Besitzer bestätigt und er freute sich das es jemand aufgefallen ist da man bei dem hellen Licht natürlich kein Leuchten sah. Somit sind die Wölbungen natürlich OK, da nicht zu vermeiden.


NSU RaketeKennern ist natürlich gleich dieses Auto aufgefallen. Und nicht nur wegen dem Alter. Das Fahrzeug verfügte über einen Heckmotor der direkt die Kraft an die Hinterräder gibt und war mit großer Vergaserbatterie inkl. K&N Rennfilter ausgestattet. Früher wurden diese Fahrzeuge sehr gerne bei Slalomrennen eingesetzt die jetzt leider etwas aus der Mode gekommen sind. Dennoch fährt so ein "ALTES" Fahrzeug auf engen Bergstraßen noch manch hochgezüchteten Sportwagen locker davon. Leider hat der Rost die meisten dieser tollen Fahrzeuge bereits zerstört.

 Weitere Bilder gibt es
HIER  

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 27. Juli 2007 )
 
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