Immer wieder werden wir nach dem geeigneten Kompressor fürs Airbrush gefragt. Es gibt kein geeignet oder ungeignet sondern es kommt auf den Einsatzzweck an. 
Ideal für den kleinen Bedarf ist ein richtiger Airbrushkompressor. Diese bestehen aus einem Kühlschrankaggregat welches mit Öl befüllt wurde. Sie haben den Vorteil das sie sehr leise sind (wie ein Kühlschrank eben). Nachteil ist der hohe Preis und meist eine geringe Luftfördermenge. In der Regel liegen sie bei 20-50 Ltr./min. Das reicht für Pistolen mit Düsen bis 0,5mm aus.
Dann gibt es die großen Werkstattkompressoren, die man natürlich auch benutzen kann wenn ein Druckminderer vorhanden ist. Es gibt hier Adapter für kleinere Schläuche. Vorteil ist natürlich das man je nach Luftfördermenge auch große Pistolen zum Lackieren einsetzen kann. Nachteil ist die enorme Lautstärke, die nichts für den Hobbyraum ist. Auch sollte man damit nicht Nachts arbeiten.


Und zu guter letzt noch die ölfreien sogenannten Airbrushkompressoren die vielfach als das einzigst Wahre angeboten werden. Diese sind eigentlich auch nicht für den Hobbyraum geeignet da sie meist ebenfalls nicht sehr leise sind. Darum werden die Angaben zur Lautstärke kaum gemacht. Meist sind es auch Billigimporte aus Asien und entsprechend ist die Verarbeitung. Da man einen Kompressor doch meist ständig benutzt sollte man lieber etwas Wert auf Qualität legen. Nicht jeder angebotene "Airbrushkompressor" ist für diesen Zweck geeignet und nicht jeder normale Kompressor ist ungeeignet.




Sie sollten daher immer auf Angaben zur Lautstärke in db und der Luftfördermenge Ltr./min achten. Nicht die Ansaugleistung ist maßgebend sondern die Luftmenge die max. zur Pistole gelangt. Wichtig ist auch ein etwas größerere Kessel sowie Abschaltautomatik und Wasser/Ölabscheider.