Haarschablone herstellen leichtgemacht
Vielseitig einsetzbare Haarschablone im Eigenbau.

Jeder kennt das Problem wie man halbwegs rationell Fellstrukturen anlegt. Die Lösung heißt: Eine Schablone muss her. Was liegt also näher als Fell durch Haare darzustellen. Hier zeige ich das man seine alten Besen nicht unbedingt wegwerfen muss sondern auch noch einem weiteren nützlichen Zweck zuführen kann.


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Wir machen uns eine Haarschablone. Was braucht man dazu?

  • Eins Stück Karton
  • Eine Schere
  • Einen alten oder neuen Besen (Naturhaar)
  • Etwas Holzleim
  • evtl. wasserverdünnbaren Acryllack


Bild 1 Wie auf den zu sehen ist schneiden wir uns ein Stück stabilen Karton ab und falzen diesen vor.

Bild 2 Die Unterseite bestreichen wir mit einem Kleberbett aus Holzleim wie auf zu sehen ist. Nun schneiden wir vorsichtig von einem Besen einen Strunk Haare ab und legen diese vorsichtig verteilt auf die Leimspur wie gezeigt.

Bild 3 Eine kurzen Augenblick warten und dann vorsichtig auf die Oberseite der im Leim liegenden Haare nochmals eine Leimspur laufen lassen. Dabei achten das man die Haare nicht berührt da sie schnell verrutschen.
Bild 4 Nun einfach den vorgefalzten Karton zuklappen und zwischen 2 Holzbretter einspannen. Je nach Leimsorte bindet es innerhalb weniger Stunden ab und man kann die Spannvorrichtung entfernen. Schnell noch den üppig überstehenden Pappstreifen entfernt und schon ist die Schablone einsetzbar.

Tipp: Wem die Haare beim Spritzen zu sehr flattern sollte die Schablone vorher mit einem Wasserlöslichen Lack einsprühen. Die Haare werde so etwas steifer. Kunsthaare vermeiden da diese nicht Lösemittelbeständig ist wenn man mit lösemittelhaltigen Lacken arbeitet. Mit der Schablone lassen sich wenn man sie senkrecht hält so das die Haare waagerecht liegen sehr gut Glanzeffekte auf Wasseroberflächen zaubern.

Man kann auch anstatt Haare dünne Kupferlitze verwenden. Dann flattern die Haare bzw. Litze noch weniger. Kupferlitze findet man am einachsten in alten Spulen, Trafos oder Motoren.