erklaerung9.jpgWer kennt Sie nicht die geheimen Witchboards um seine Ahnen auszuhorchen.
Aber wie erstellt man ein hochwertiges Board auf dem auch die Planchete gut gleitet.
Das können Sie hier sehen. Übrigens sind diese Boards auch im amerikanischen Witchboardmuseum zu bewundern.
Die Boards bestehen aus MDF-Platten und sind von der Rückseite mit Filz beschichtet. Das gilt auch für die Planchette, die dadurch besonders gut gleitet. Die Größe des Boards ist ca. 42x32 cm. Die Beschichtung besteht aus einem extrem Abrieb- und Laugenfesten 2 Komponenten Klarlack. Die Lackierung wird in einer Fachfirma sprich Lackiererei ausgeführt und entspricht daher hohen Standarts. Ein Abreiben durch die Planchete wird daher so gut wie unmöglich.
Auch ist das Putzen mit leichten Reinigern ebenfalls kein Problem.

Ein Blick hinter die Kulissen.

erklaerung1.jpgHier ist bereits die 2 Komponentengrundierung zu sehen, die nach dem schleifen der rohen Boards durch eine Lackiererei aufgebracht wurde. Diese Grundierung wird nach dem Trocknen mit einem 1200er (Körnung) Schleifpapier angeschliffen. erklaerung2.jpgNach dem schleifen des Füllers erfolgt auch gleich die schwarze Grundfarbe für dieses Board. Um zügig voran zu kommen wird eine etwas größere Airbrushpistole mit einer 0,3mm Düse gewählt.
erklaerung3.jpgDa die meisten Airbrushfarben transparent sind wird der Hintergrund mit einem opaken (deckenden) Weiß grundiert. Hierfür wird bereits eine feinere Pistole mit einer Düse von 0,2mm eingesetzt.erklaerung4.jpgDer weiße Hintergrund wird nun mit den verschiedenen Farben transparent eingefärbt. Auch hier kommt wieder eine 0,2mm Düse zum Einsatz.
erklaerung5.jpgNachdem bereits das eigentliche Bild fertiggestellt wurde, wird die Beschriftung mit einer Schablone aufgebracht. Diese ist notwendig um gestochen scharfe Konturen zu erhalten. Im Gegensatz zum Druck können so auch noch die verschiedensten Effekte eingearbeitet werden. Ob Farbverlauf oder Glanzpunkte, mit dieser Technik ist das kein Problem.erklaerung6.jpgZum Schluß werden noch die Feinheiten ausgearbeitet. Danach geht das Board in die Lackiererei zum ersten Klarlackauftrag.
erklaerung7.jpgSehr selten ist das Board nach dem ersten Klarlack einwandfrei. Zur Erhöhung des Glanzes und der Haltbarkeit wird das Board nach dem trocknen des ersten Klarlackes noch einmal mit einem sehr feinen 1200er (Körnung) Schleifpapier geschliffen. Anschließend geht es wieder in die Lackiererei zur Endlackierung.erklaerung8.jpgVom Lackieren wieder eingetroffen und gut durchgetrocknet wird das Board anschließend von der Rückseite mit Filz beklebt. Alle diese Arbeitsgänge durchlaufen auch die Planchetten. Durch die Filzbeschichtung liegt einerseits das Board gut, andererseits gleiten die Planchetten besonders leicht auf dem spiegelnden Lack.
erklaerung9.jpgEine kurze Einführung in die Hintergründe:
Seit der Herstellung des ersten Witchboards, im Jahre 1892, in seiner heute gebräuchlichen Form, erfreut sich dieses Hilfsmittel größter Beliebtheit. Auf spielerische Art ermöglicht dieses Hexenbrett, auch Quija-Brett genannt, mit Geistern in Kontakt zu treten.
Ein Muß für Spiritisten und alle, die sich für diesen Bereich interessieren

Kaufen kann man so ein Board Hier