hund.jpgAuf den Hund gekommen. Nach einem Foto entsteht eine Radabdeckung.
Dieser Workshop erklärt in wenigen Schritten wie Sie zu einem Portrait kommen.
Auch die gefürchteten Hundehaare sind hier schnell erstellt. Aber sehen Sie selbst.


Auf den Hund gekommen
Wie nach einem Foto eine Radabdeckung entsteht

hundwork1.jpg Vorbereitung Radabdeckung mir Körnung P1200 vorsichtig anschleifen, evtl. graues Schleiffließ benutzen. Abdeckung mit Silikonentferner abwaschen um eventuelle Rückstände von Poliermitteln zu entfernen.
Als Schablone diente lediglich ein großer Ausdruck des Bildes bei dem dann die Umrisse Gesamt,Kopf,Augen und Nase ausgeschnitten wurde.

Bild 1
Zuerst wurde mit einer Schablone kurz die Umrisse des Hundes angedeutet um anschließend den Hintergrund anzulegen. Dieser wurde aber später nochmals auf helle blaue Töne geändert um sich harmonisch zum blauen Grundton der Radabdeckung zu verhalten. Das Bild wurde bewußt kleiner gewählt da die Abdeckung 2 Abstufungen enthält die das Bild verzerrt hätten.

Bild 2
Die Umrisse sind bereits abgedeckt.

Bild 3
Mit Hilfe der Kopfschablone werden die Proportionen und Position der Augen und Nase mit leicht weiß markiert um dann mit dem Fell beginnen zu können.



hundwork2.jpg Bild 4
Der Kopf ist mit der Schablone abgedeckt. Das Grundfell wird mit einem dunklen graublau angelegt. Später mit Hilfe der Haarschablone und einem etwas aufgehellten Grau Texturen der Haare aufgespritzt. Die hellbrauen Stellen werden ebenfalls mit der Haarschablone in einem hellen Beigeton vorgespritzt um sie dann mit einem sehr dünnen Rotbraunton einzufärben. Nach diesem Arbeitgang kann man nochmals mit dem dunklen Grundton die Übergänge zu den hellen Partien überarbeiten. Da Haare übereinander liegn geht man auch so vor.


Bild 5
Hier ist der Kopf abgedeckt und man deutet mit dem hellen Grau die helleren Stellen des Kopfes an.


Bild 6
Nachdem man den Rumpf abgedeckt hat damit vor Spritznebel oder evtl. Tropfen geschützt ist, macht man sich an die Ausarbeitung der Fellstruktur des Kopfes. Hierbei auch wieder erst die dunkle Grundstruktur dann die helleren Stellen und später die Übergänge nochmals mit der dunkleren Farbe. Dabei kommt wieder die Haarschablone zum Einsatz. Man sollte mehrere Schablonen haben, mit langen dicken Haaren und kurze Dünne für das Fell am Kopf.



hundwork3.jpg Bild 7
Man sieht schon gut die Gesichtszüge. Die Augen werden mit der Schablone in einem Rehbraun eingefärbt. Danach freihand nachbearbeitet und auf der schwarzen Pupille mit weiß ein Glanzpunkt gesetzt.


Bild 8
Nach dem entfernen aller Schablonen werden nun die Übergänge von Hund zum Hintergrund nachgearbeitet. Einzelne Haare werden mit einem feinen Pinsel aufgemalt und die Ränder nochmals mit dem jeweiligen Grundton weichgezeichnet. An der Hundeschnauze werden unterhalb des Maules noch einzelne Haare hervorgehoben und die Nase mit Glanzpunkten versehen.


Nacharbeit bzw. Vorbereitung zur Lackierung
Nachdem das Airbrushbild getrocknet ist sollte man es vorsichtig mit einem Staubbindetuck abreiben. Zu Sicherheit kann man auch kurz einen 1K Klarlack oder einen Wasserverdünnbaren Lack aufsprühen. Falls die Ränder zur restlichen Abdeckung ungleichmässig sind, können diese mit dem Originalton des Fahrzeuges angeglichen werden.
Nun wird das Bild mit 1 bis zwei Schichten 2K Autoklarlackes überzogen und nach ausreichender Trocknung nochmals mit Körnung P1200 geschliffen. Dann kann die entgültige Lackireung erfolgen.


Bild 9
Hier ist bereit die Endlackierung erfolgt und das Objekt erstrahlt in neuem